ROUTE ZESKHO - GHEBI: Unterswanetien - Bergratscha
ALLGEMEINE BESCHREIBUNG DER ROUTE
Swanetien und Ratscha sind angrenzende Berggegenden, zwischen denen der
Verkehr seit uralten Zeiten mit dem Berghang Letschchumi, mit dem auf dem
Vatsistsveri-Pass verlaufenden Pfad erfolgt. Dieser historische Weg zieht sich
des Hauptskaukasus entlang und ermöglicht es, einen der strengsten,
unzugänglichsten, aber gleichzeitig schönsten Abschnitt genießen zu können.
Die Länge der Route beträgt 28 km.
Die Dauer der Route - 2 Tage.
Höhen der Route: Grundhöhe/Endhöhe - 1840/1550m
Höchstes Zeichen: 2900m
Pass - zwei: Latpari - 2 500m, Vatsistsver - 2900m
Erwünschter Aufenthalt: vom 01. Juni bis 20. September
Zeichen auf Felsen, Batzen, Bäumen. 
Man hat dabei ein Seil und zwei Karabiner zu haben.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ROUTE
Die Route beginnt in Unterswanetien, vom alpischen Lager Zeskho (1), auf
1 840m Höhe vom Meeresspiegel. Der Pfad verläuft an der Schlucht vom Fluss
Zeskhura (2), von den Hirtenschuppen aus an der linken Mündung von Zeskhura
vorbei und geht weiter süd-östlich. Der Pfad geht dann weiter über den Ahornwald
und den Bergrutschabschnitt und mündet auf 2 200m Höhe vom Meeresspiegel in den
Berghang Lapuri. Von hier aus wird die Route schwieriger bis zum Pass (3), weil
diese über Ruinen und Schnee läuft.
Vom Pass aus (auf 2 500m Höhe) sieht man die Schlucht vom Fluss Tskhenistskali
(4). Man befindet sich jetzt also auf dem Berghang der Flusseinzugsgebiete Zeskhura
und Tskhenistskali. Von hier aus geht der Pfad in die Schlucht Tskhenistskali,
schließt sich dem Schlittweg an und endet auf 1 800m Höhe bei Tskhenistskali.
Zum Übergang auf Tskhenistskali sollte man einen solchen Abschnitt wählen, auf
dem die am Ufer stehenden Erlenbäume über den Fluss neigen und die Funktion eines
Stegs haben (5). Ist der Fluss angeschwollen, so hat man ein Seil dabei zu haben.
An den Ruinen der Viehzuchtfarm (6) geht die Route westlich, des rechten Ufers
vom Lapuribach entlang und dann weiter nördlich, auf 2 350m Höhe zum
Vatsistsveri-Pass. In diesen Ortschaften trifft man Gemsen, Steinböcke, Rehe.
Hier kann man auch am Tskhenistskali zelten und an seinen Mündungen Forellen
angeln. Mit dem Vatsistsveri-Pass (8) geht die Route dann nach Ratscha, in die
Rioni-Schlucht. Vom Pass aus sieht man nördlich eine Gipfelgruppe: Tsurungala,
Ailama, Pitnargin, den Pasa-Berg (9). Vom Berghang aus geht der Pfad über die
Berghänge Richtung Flüsse (10,11). Vom See Sasvano (12) sieht man die Rioni-Schlucht,
ihre beiden rechten Nebenflüsse und eine ehemalige mit Blech überdachte Zuflucht
(13), wohin der Weg auch führt. Nach dem Übergang im Fluss Sasvano (14) führt der
Weg abwechselnd über die Felder und Waldparzellen an den Sommersiedlung der Hirten
Patskheura (15) und Shiukachala (16) und führt mit dem Wirtschaftsweg dann weiter
zum Dorf Ghebi.
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