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GEOGRAPHISCHE LAGE

Georgien

Georgien befindet sich auf der Südabdachung des Großen Kaukasus und des westlichen Rückens des Kleinen Kaukasus. Die radial orientierte Surami-Reihe, welche Georgien in ein östliches und ein westliches Georgien teilt, verbindet diese zwei Bergmassive. Die höchsten und rausten Berge des Kaukasus sind auf der georgischen Seite des Gebirgsmassives und strecken sich auf einem Länge von ungefähr 700 km aus. Sie bedecken somit mehr als ein Drittel des gesamten Territoriums von Georgien und haben eine durchschnittliche Erhebung von 3520 Metern.

Der große Kaukasus

Das Gebirgsmassiv des Kaukasus streckt sich mehr als 1300 km von der Taman Halbinsel bis hin zur Halbinsel Abseron. Es gibt hunderte von schneebedeckten und eisigen Gipfeln und Tälern auf der Hauptreihe und auf den Seitenzweigen. Fünfzehn der erwähnten Berge sind höher als die höchste Erhebung in den Alpen, der Mont Blanc (4810 m), und sechs höher als fünftausend Meter: Elbrus (5642 m), Shkhara (5068 m), Distau (5200 m), Jangha (5059 m) Mkinvartsveri (5033 m) und Koshtantau (5152 m).

Swanetien

Swanetien, das höchstgelegene von Menschen bewohnte Gebiet in Georgien, befindet sich auf dem Südhang des Swanischen Kaukasus. Es schließt die Engpässe der Flüsse Enguri und Tskhenistsqali von ihrer Strommitte bis zu den Oberläufen ein. Zemo-Swanetien, oder Ober-Swanetien, wird durch Mestia, eine kleine Stadt, repräsentiert, die das Verwaltungszentrum und der Namensgeber des Bezirkes ist. Kvemo-Swanetien, oder Nieder-Swanetien, besteht aus dem Verwaltungsbezirk Lentekhi.

Der Swanische Kaukasus

Der 125 km lange zentrale Teil des Westlichen Kaukasus, von der Kodori-Gebirgskette anfangend und am Pasi Berg endend, wird Swanischer Kaukasus genannt. Dessen durchschnittliche Höhe beträgt 4125 Meter, wobei der Shkhara mit 5068 Metern die höchste und der Donghuzoruni Pass mit einer Höhe von 3168 Metern die niedrigste Erhebung ist.

In Swanetien befinden sich somit die Hauptspitzen des Kaukasus und dessen größte Gletscher, welche sich über ein Gebiet von 300 km² erstrecken. Sie liegen über den Bergen des Kaukasus wie eine eisige Krone. Die wichtigsten Berge der Region sind: Tsurungala (4220 m), Ailama (4550 m), Shkhara (5068 m), Jangha (5060 m), Gistola (4860 m), Tikhtingen (4620 m), Tetnuldi (4860 m), Mazeri (4010 m) und Chatini (4370 m), der an das wohlbekannte Klippe-Massiv des doppelgipfligen Uschba (4700 m) grenzt. Der Uschba ist ein Beispiel für die natürliche Schönheit und die Kompliziertheit der Berge des Kaukasus, ähnlich wie das Matterhorn in den Alpen.

Es gibt in diesem Gebiet des Kaukasus ungefähr zwanzig Pässe mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, die zur Nordseite zum Gebiet der Russischen Föderation hinführen. Die Höhe dieser Pässe variiert zwischen 3160 Metern und 3860 Metern über dem Meeresspiegel. Einige der Pfade können durch Pferde oder Maulesel passiert werden, aber die meisten von ihnen sind reine Wanderwege. Es gibt allerdings Touren, welche nur von erfahrenen Bergsteigern und Alpinisten bestiegen werden können.

Das höchste Gebiet unter den Zweigen des Nördlichen Kaukasus ist das Swanetienmassiv (mit der höchsten Spitze Lahili mit 4010 m), das eine Wasserscheide zwischen den Flüssen Enguri und Tskhenistsqali ist. Das Massiv ist 120 km lang und befindet sich etwa 2630 Meter über dem Meeresspiegel.




Shkhara (5068m)


Shkhara Gletscher


Tetnuld (4860m)


Tetnuld (Adishi) Gletscher


Ushba (4700m)
Sicht vom Süden


Ushba Sicht vom Westen


Shkhra, Tal des Dolora Flusses


Gebirgskette (4010 m), Sicht vom Dorf Tchokhuldi

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