DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ROUTE
Sie starten in Jabeshi, dem letzten Dorf der Gemeinde Mulakhi, an der Mulkhura-Brücke (Abb.1). Die Brücke befindet sich ca. 300 Meter flußabwärts von der Stelle, an der die Flüsse Tviberi und Tsaneri zusammenfließen (Abb.2). Linkerhand der Mulkhura-Brücke befindet sich ein gelber Stein mit der Aufschrift „S“ für „Start“. Rechterhand sehen sie die Überreste einer Festung (Abb.2).
Sie nehmen den Landwirtschaftsweg, kommen an einem Wohnhaus vorbei und gehen in die enge Schlucht des Karieli hinein. In einer Höhe von 1620 Metern treffen Sie auf einem großen Stein, auf den der Buchstabe „D“ gemalt ist, der für ein Tor steht.
In nördlicher Richtung befinden sich auf einer Länge von 12 Kilometern bis zu zehn Klüfte (u.a. Lekhsiri, Bashili, Laskhodari, Tviberi, Khvitlodi), durch die lediglich enge Wanderwege hindurchführen. Um diese Wege zu schützen und zu kontrollieren, wurden vor langer Zeit zwei Tore erbaut. Diese historischen Ruinen erfüllen heute jedoch praktisch keine Funktion mehr.
Wir stehen jetzt vor dem ersten der beiden Tore. (Das zweite Tor an dem sie ebenfalls vorbeikommen werden, befindet sich weiter oberhalb.) Nachdem Sie dieses Tor nun passiert haben, teilt sich der Weg: Einer der Wege führt in westlicher Richtung in die Berge, der andere –Ihr Weg – geht entlang des Tviberi nach Norden hin.
Im Folgenden überqueren Sie einen Bach (Abb.3). An dieser Stelle befindet sich in den Büschen eine Quelle, deren Wasser trinkbar ist. Jedoch sollten Sie hier vorsichtig sein, denn es besteht die Gefahr von Steinrutschen. Darauf sollen Sie die gelbmarkierten Steine hinweisen.
Weiter geht der Weg entlang des Ufers des Tviberi. Auf einer Höhe von 1790 Metern kommen Sie an einem alten, gefällten Baum vorbei und an einer weiteren gelben Markierung. Von hier aus können Sie den Berg Jibeshi sehen (Abb.4).
Ungefähr eine Stunde nach dem Start erreichen Sie das zweite Tor. Die Kareli-Kluft haben Sie nun hinter sich gelassen. Ab hier beginnt der Wald und der Weg führt entlang von kaukasischen Rhododendron-Büschen.
Wenig später erreichen Sie zwei große Höhlen (Abb.5) und in 1860 Metern Höhe sehen Sie ein Basrelief auf einem Felsen (Abb.6).
1900 Meter über dem Meeresspiegel gehen Sie – je nach Jahreszeit – über Lawinenschnee oder Schneereste (Abb.7). Sie gelangen dann zu einem Wasserfall (Abb.8). Der Weg führt Sie weiter zur Mashelani-Ebene, in der es auch Trinkwasser gibt. Die Markierungen befinden sich hier auf der linken Seite des Weges. Einen weiteren Wasserfall passieren Sie auf einer Höhe von 2010 Metern, er trägt den Namen „Tränen einer müden Frau“ (Abb.9). Kurz darauf sehen Sie auf 2050 Metern ein Gebäude (Abb.10), dass früher eine Touristenherberge war.
Von dieser Stelle aus ist im Norden der Klippenberg Lukhvili und im Süden das Tviberi Tal zu sehen. Der Weg führt Sie nun durch Sträucher hindurch hinunter zum Fluss - dieser Wegabschnitt ist steil und schwierig zu begehen. Rechterhand, auf einem großen Steinblock, sehen Sie eine Markierung, die Sie darauf hinweist, dass der Weg nun durch Lawinenschnee führt. Von hier an können Sie sich an den Diebachi-Felsen orientieren (Abb.11). 100-150 Meter davor lassen Sie den Wald rechts neben sich. Auf 2160 Metern, rechts des Weges, sind Markierungen an den Bäumen. Die nächste Markierung befindet sich dann in 2290 Metern Höhe an einer Höhle über dem Diebachi. Von hier aus sind im Osten der Khvitlodi-Gletscher (Abb.12) und der Berg Tichtingen (4618), rechts davon der Semi-Pass, der in das Tal des Taneri führt, sowie direkt vor Ihnen der Toti-Gipfel und der Gletscher Khinulvardnili zu sehen.
Anfang des 20. Jahrhunderts war dies das größte Gletschersystem Georgiens. Im Lauf der Jahre verformten sich die Gipfel jedoch spürbar. Leider schreitet dieser Prozess nach wie vor voran. Davon können Sie sich vor Ort selbst überzeugen.
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