HOME  | ÜBER UNS  | ÜBER SWANETIEN  | ROUTEN  | TOURISTENFÜHRER  | TOURISTEN INFORMATION  | BUCHUNG  | PHOTOGALLERIE
TREKKING
TVIBERI
USHBA
SHKHARA
CHALAADI
BUBA
LATPHARI
ZESKHO
MESTIA-TSVIRMI
MESTIA-KORULDI
MESTIA-MAZERI
MAZERI-ETSERI
USHGULI-MAMI
 
HORSEBACK TRAIL
ZHABESHI - USHGULI
 
PILGRIM PROGRAM
PILGRIM PROGRAM

ROUTE LATPHARI: Oberswanetien - Unterswanetien mit dem Latparipass

ALLGEMEINE BESCHREIBUNG DER ROUTE

Auf der Gebirgskette Swanetiens befinden sich einige Pässe, von denen der niedrigste, kürzeste und günstigste der Latpari-Pass ist. Er wurde von uralten Zeiten an zu Verkehrszwecken in Ober- und Unterswanetien verwendet sowohl beim Fußtransport als auch zu Lasttransportzwecken. In besonderen Fällen sind sie auch im Winter mit den Bastschuhen in den Einsatz gekommen. Auf diesem Abschnitt erstreckte sich zu feudalen Zeiten auch der Verbindungsweg, durch den Oberswanetien mit dem restlichen Georgien verbunden wurde.

1875-1876 kamen die Strafexpeditionen des zarististischen Russlands mit dem Latpari-Pass nach Oberswanetien und führten auf diesem Wege auch ihre Artillerie ein. Gegenwärtig wird diese Straße ausschließlich zu örtlichen landwirtschaftlichen sowie zu touristischen Zwecken benutzt (mähen, Holz vorbereiten, jagen). Hier sind überwiegend alte Schlittenspuren und Pfade beibehalten.

Die Länge der Route beträgt etwa 13km. Zu Fuß ist sie innerhalb von einem Tag zurückzulegen.
Das ursprüngliche Zeichen der Route beträgt 1780m, das letzte Zeichen - 1250m und das höchste - 2820m.
Aus Mestia bis zum Dorf Davbera, in dem die Route in einen Verkehrsweg übergeht, sind 30km, aus Ushguli sind es 10km.
Markierungszeichen trifft man auf Felsen, Batzen, Bäumen an. 
Aus dem Dorf Chvelpi bis Zeskho, von wo aus die Route "Zeskho- Ghebi" beginnt, sind es 20km. Bis Lentekhi, dem Bezirkszentrum von Unterswanetien, sind es 30km.

ROUTE MENU
INFORMATIONEN
ROUTENKARTE
GAST FAMILIEN
SEHENSWÜRDIGKEITEN
BUCHUNG

 

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ROUTE

Die Route beginnt im Dorf Davberi (Kommune Kala) - an der Mündung vom Fluss Enguri und seinem linken Nebenfluss Mushurisgheli. Am linken Ufer Mushurisgheli erhebt sich eine alte Wassermühle (1). Der Pfad geht an Mushrisgheli entlang. Das 1. Zeichen steht am Gesteinfelsen, also am Anfang des Pfades. Die Höhe beträgt 1780m vom Meeresspiegel.

Wenn man an der linken Flanke von Mushurisgheli den Aufstieg hochgeht, dann sieht man links von der Straße, auf 1 800m Höhe eine Quelle. Wasservorräte sind hier anzulegen. Bald kommt ein Scheideweg. Man gehe dann des linken Pfades entlang. Von 2100m Höhe sieht man ganz gut den von uns zurückgelegten Weg - die Enguri-Schlucht und die Dörfer Davberi und Iprali (2). Der Pfad geht über den Birken - und Ahornwald. Hier trifft man auch Büsche der wilden Heidelbeeren und Wiesen. Auf 2300m Höhe kommt ein wenig Flachland durch die Birken und Büsche und man gelangt auf eine Wiese. Diesen Ort bezeichnet man als "Bude von Marshan", weil hier früher eine Bude gestanden haben soll, um die auf dem Laptar vorbeigehenden Reisegäste bedienen zu können. Von der Wiese geht es wieder zurück zu den Birken, auf denen man auch Zeichen sieht.

Auf 2400m Höhe geht der Weg aus dem Walde in die Büsche von Deck. Von hier aus sieht man südlich die Berge Mushuri (3) und süd-östlich - einen Übertragungsmast. Man bewegt sich in Richtung Mäste.

Von 2500m Höhe sieht man nord-östlich einen Abschnitt von Kala-Ushguli sowie die Dörfer der Kommune Ushguli (4). Nördlich sieht man - den beschneiten Konus (5) und nord-westlich – Ushba (6).

Auf 2600m Höhe teilt sich der Weg. Unsere Route geht nach rechts (7). Unterwegs trifft man ein Jägerzeichen (8). Bis 2 700m geht man dann des östlichen Hanges entlang mit einem gut gekennzeichneten, breiten und sicheren Pfad, der zum letzten Aufstieg führt. Nach diesem Aufstieg befindet man sich schon auf der Gebirgskette Laptar. Man geht weiter Richtung Nord-Osten (2 800m) und sieht rechts einen See (9). Bald ist auch ein gebauter Turm (10) zu erblicken. Er erhebt sich auf 2 820m auf der Grenze zwischen Ober- und Unterswanetien, auf dem höchsten Passpunkt. Ähnliche Gebäude wurden aus Orientierungsgründen für die Reisegäste und Jäger errichtet.

Von der Gebirgskette Laptar südlich sieht man einen Weg, von dem man nach Unterswanetien gelangt. Diese Straße geht der westlichen Flanke entlang. Unten sind die Ruinen des Hirtenschuppens zu sehen (11). Drei Pfade führen dahin. Gekennzeichnet ist der sich am Hang befindliche oberste Pfad. Aus den Schuppenruinen geht der Pfad in das Gebüsch Deka. Von 2 400m Höhe sieht man die Schlucht Tskhenistskali, einen See auf dem Chvelpi-Berg und Ortschaften (12). Von hier aus geht der Weg in einen Pflasterweg über und geht dann Richtung See zu den alpischen Wiesen mit den Serpantine runter. Am Ende dieses Hanges - ehe man zum See gelangt - muss man über einen Bach. Hier gibt es auch Trinkwasser.

Nach den alpischen Feldern kommt es zu einem Flachland, das in die Birken mündet. Von der Quelle sind es bis zum See etwa 100 bis 200m. Man geht rechts am See vorbei und dann runter Richtung Dorf Chvelpi – in den über den gemischten Birken- und Ahornwald hinausgehenden Pfad, der sich einem Schlittenweg anschließt. Auf 1 950m Höhe läuft der Weg direkt in eine Wiese ein, auf der zwei Schuppen der Viehzüchter stehen – der eine ist mit Blech überdacht, der andere – mit Dachschindeln (14). Von dieser Stelle aus schließt sich der Schlittenweg nach etwa einem Kilometer dem Verkehrsweg an, der zur Transportierung von Holz und Bäumen benutzt wird. Der Weg führt in den Laubwald.

Auf 1650m Höhe sieht man links Ruinen eines mit Gesteinplatten gebauten Hauses (15). Dan geht man an den eingezäunten Mähwiesen vorbei und dann von 1 250m Höhe runter in einen breiten Bach. Von hier aus erreicht man nach etwa 500 Metern das Dorf Chvelpi. Einen halben Kilometer davon entfernt jenseits von Tskhenistskali gibt es eine Autobahn Lentekhi-Zeskho.

Aus Chvelpi bis zu den Hirtenschuppen trifft man möglicherweise auf wilde Bienen.

Copyright ©, 2006, Alle Rechte vorbehalten.