TOURISTENFÜHRER
Latali Gemeinde
Man fährt ungefähr fünfzehn minuten mit dem Auto von Mestia nach Latali. Latali war einst eine freie Gemeinde, welche niemanden unterwürfig war. Da sie am Rand von Swanetien siedelten, hatten sie immer eine starke Befestigung um Überfähle zu verhindern. Die nahen Gemeinden wurden von den Prinzen Dadeshkeliani gehalten: die Gemeinden Becho, Etseri, Ipari, Chubekhevi, Ckhumari und Lakhamula. Wegen der ständig drohenden Gefahr der Übernahme wurden viele Verteidigungsstützpunkte errichtet, welche heute noch zu sehen sind. Sie können viele der alten Befestigungen noch heute besuchen.
Gast-Familien in der Latali Gemeinde
(klicken Sie auf die Abbildungen unten für ein größeres Bild)
Es gibt ungefähr fünfundzwanzig Familienkirchen in Latali jedoch sind die meisten von ihnen verfallen. Sie wurden überwiegend weg von der Straßen, hoch auf den Bergen errichtet. Die berühmtesten von ihnen sind - Matskhvari, Matskhovari (Kirche unseres Retters) im Dorf Matskhvarishi, Taringzeli - die Kirche des Erzengels (Dorf Matskhvarishi), Jgragi – Kirche des Heiligen Georgs (Dorf Lankvami) und Ieni (im Dorf Iena).
Die Matskhvari Kirche wurde auf einer Anhöhung errichtet, an deren Fuß die Hauptstraße vorbei führt. Die Kirche wurde zwischen den 11. und 12. Jahrhunderten errichtet, während der Glockenturm, der auf vier Pfeilern ruht, dem 17-18. Jahrhundert angehört.
Die Matskhvari ist Latalis Hauptkirche. Im Mai feiern die Leute den Feiertag von Pusd (Pusd-Khanilitvali), was soviel bedeuted wie die Geburt des Stieres von Pusd.
Die Matskhvari Kirche wurde im Jahre 1142 von Miqael Maghlakelidze bemalt. Abgesehen von den traditionellen Themen des Evangelium können Sie ein interessantes und einzigartiges Fresko sehen welches die Inthronisation des Königs Demetre I, ein Sohn von David Aghmashenebeli. Momentan ist es das einzige Fresko, welches Demetre I darstellt, oder auch der ehrwürdige Damiane, wie er in seinem Mönchtum genannt wurde. Er war auch der Autor des Kirchenliedes "Shen Khar Venakhi".

Die Matskhvari Kirche

Die Taringzeli Kirche
|